„Die Welt schaut auf Kärnten – und will hier investieren.“
Daniel Fellner hielt erstmals als Kärntner Landeshauptmann eine Rede im Kärntner Landtag. Foto: LPD Kärnten/Kuess
Die aktuelle Stunde im Kärntner Landtag wurde am Donnerstag, zum Thema „Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Kärnten“ abgehalten. Seitens der Landesregierung trat Landeshauptmann und Arbeitsmarktreferent Daniel Fellner – es war gleichzeitig sein erster offizieller Auftritt als angelobter Landeshauptmann im Kärntner Landtag – als Redner auf.
Standortpolitik
In seiner Rede vor den Abgeordneten strich LH Fellner die Bedeutung einer zukunftsorientierten Standortpolitik hervor, die sowohl den Menschen als auch den Unternehmen in Kärnten neue Perspektiven eröffnen solle. LH Feller hob dabei hervor, dass es Optimismus und Zuversicht brauche, um in eine positive Zukunft für Kärntens wirtschaftliche Entwicklung zu blicken. Dafür brauche es auch ein gemeinsames WIR, das Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Arbeitsmarkt und Standort schaffen kann:
„Arbeitsmarkt und Standortpolitik braucht uns alle, die Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Politik und die Sozialpartner.“
Investitionen
„Die Welt schaut auf Kärnten und will in Kärnten investieren“,
führte LH Fellner weiter aus und nannte konkrete Beispiele. Aktuell werden laut Fellner von der BABEG 443 Ansiedlungsprojekte bearbeitet und das aus 45 Ländern. Als weiteres Beispiel für Kärntens positive Entwicklung nannte Fellner die Zahlen rund um den Kärntner Arbeitsmarkt. So habe sich der Kärntner Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren deutlich besser entwickelt als im Österreichschnitt zwischen 2015 und 2025.
„Hier ist die Arbeitslosigkeit in Kärnten um 30,5 % gesunken. Im Österreichschnitt waren es 11,2 %“,
machte Fellner klar.
Beschäftigungspakt
Als drittes Beispiel führte Fellner den Territorialen Beschäftigungspakt an.
„Wir sind das einzige Bundesland, das eine solche Beschäftigungsmaßnahme, die ganz gezielt darauf schaut, dass wir niemanden am Arbeitsmarkt zurücklassen, hat.“
Für das heurige Jahr beträgt das Budget dafür rund 87 Millionen Euro. Damit werden laut Fellner knapp 15.000 Maßnahmenplätze davon 53 Prozent gezielt für Jugendliche und junge Erwachsene. Als Landesrat für Forschung, Entwicklung, Digitalisierung und Technologie betonte LH Fellner auch Kärntens zentrale Rolle als Forschungs- und Entwicklungsstandort. Kärnten verfüge über ein exzellentes Forschungsumfeld mit Einrichtungen wie dem Lakeside Science & Technology Park, dem High Tech Campus Villach (Technologiepark Villach), der Universität Klagenfurt, der Fachhochschule Kärnten sowie innovativen außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
„Hier spielen wir in der Champions League, wir verfügen über exzellente Köpfe, wenn all das zusammen- und nicht gegeneinander arbeitet, dann schaffen wir neue Impulse, dann schaffen wir Fortschritt“,
strich Fellner abschließend hervor.
Politische Laufbahn
07.10.2019
Landesrat Ing. Daniel Fellner
Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg
Privat
07.10.2019
Lebt nach dem Motto:
„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.
Geboren am 19.01.1977
Wohnt in St. Andrä
Familie: verheiratet mit Sandra
Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
Haustier: Labrador Eddie
Lieblingsort: Koralm
Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.