Fellner zur Reformpartnerschaft: „Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit“

Nach einem 13-stündigen Verhandlungsmarathon im Bundeskanzleramt wurden am Dienstag die wesentlichen Eckpunkte der Reformpartnerschaft beschlossen. Für Landeshauptmann Daniel Fellner markiert die Einigung einen wichtigen Meilenstein – zugleich mahnt er eine rasche und entschlossene Umsetzung ein.

„Die Einigung ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Das Ergebnis ist die Startlinie. Wie gut das erzielte Paket tatsächlich ist, werden erst die kommenden Monate zeigen. Wenn wir die vereinbarten Eckpfeiler mit Leben erfüllen, können wir in Österreich wichtige und notwendige Schritte nach vorne machen“,

betont Fellner. Ziel der Reformpartnerschaft sei es, Österreich in zentralen Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Verwaltung und Energie effizienter, moderner und vor allem bürgernäher zu gestalten.

Theorie mit Leben füllen

Entscheidend sei nun, die vielversprechenden Ansätze auch konsequent umzusetzen.

„Es geht jetzt darum, die Theorie in die Praxis zu bringen. Nur wenn die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, können die Reformen ihre volle Wirkung entfalten“,

so Fellner. Als Beispiel nennt der Landeshauptmann den Bildungsbereich:

„Eine zentrale Stelle – die Bildungsdirektion – mit allen Personalangelegenheiten zu betrauen, wäre ein großer Wurf. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass auch alle erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.“

Auch im Gesundheitsbereich sieht Fellner großes Potenzial.

„Fachärztezentren sind eine Versorgungsstruktur, die wir nicht erst in Zukunft, sondern so rasch wie möglich brauchen. Sie können die Lücke zwischen niedergelassenen Einzelordinationen und den Spitälern schließen und gleichzeitig Wartezeiten verkürzen“,

erklärt Fellner. Damit dieses Modell erfolgreich umgesetzt werden könne, brauche es jedoch klare Zuständigkeiten und eine Finanzierung aus einer Hand.

„Ich hoffe auf eine mutige und kraftvolle Umsetzung. Nur dann kann die Reformpartnerschaft ihrem Namen auch tatsächlich gerecht werden“,

so Fellner abschließend.

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landesrat Ing. Daniel Fellner

  • Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
  • begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
  • seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
  • seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
  • 2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
  • seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
  • seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg

Privat

07.10.2019

Lebt nach dem Motto:

„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.

  • Geboren am 19.01.1977
  • Wohnt in St. Andrä
  • Familie: verheiratet mit Sandra
  • Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
  • Haustier: Labrador Eddie
  • Lieblingsort: Koralm
  • Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
  • Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.

Lebenslauf