Schulterschluss für starke Gemeinden: Gründung des Gemeindeverbands Feldkirchen

In den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung wurde am gestrigen Donnerstag der Gemeindeverband Feldkirchen besiegelt.

„Mit der konstituierenden Sitzung und der formellen Gründung des Gemeindeverbandes wird eine neue Ära interkommunaler Kooperation eingeleitet“,

betonten der Gemeindereferent des Landes Kärnten, Landesrat Daniel Fellner, gemeinsam mit den Bürgermeistern der fünf Mitgliedsgemeinden Gernot Prinz (Ossiach), Erich Stampfer (Gnesau), Werner Egger (Steuerberg), Wilfried Mödritscher (Albeck) und Karl Lessiak (Reichenau).
LR Fellner würdigte die Verbandsgründung als zukunftsweisenden Schritt:

„Interkommunale Zusammenarbeit ist der Schlüssel zu nachhaltiger und effizienter Regionalentwicklung. Der Gemeindeverband Feldkirchen zeigt, wie Verantwortung geteilt und Ressourcen optimal gebündelt werden können – zum Vorteil aller. Wenn Gemeinden gemeinsam handeln, entstehen nicht nur Synergien, sondern auch echte Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum.“

Dieser Zusammenschluss stehe, laut Fellner, beispielhaft für die moderne Verwaltung im 21. Jahrhundert – serviceorientiert, wirtschaftlich und bürgernah. Die Verbandsgründung wurde mit Mitteln aus dem Gemeindereferat unterstützt.
Der Gemeindeverband Feldkirchen umfasst die fünf Feldkirchner Mitgliedsgemeinden Albeck, Gnesau, Ossiach, Reichenau und Steuerberg. Ziel des Verbandes ist es, zentrale technische und baurechtliche Aufgaben künftig gebündelt, kosteneffizient und qualitätsgesichert zu erledigen. Der Gemeindeverband wird mit einem klaren Leistungsprofil operativ tätig. Im Fokus stehen neben der Durchführung des Sachverständigendienstes bei bau- und feuerpolizeilichen Verhandlungen auch die Bauaufsicht sowie die Überprüfung von Angeboten und Bauabrechnungen bei gemeindlichen Bauvorhaben, die Ausschreibung und Kollaudierung gemeindeeigener Bauten sowie unterstützende Tätigkeiten im Baubereich bei wasserrechtlich relevanten Anlagen, soweit diese nicht an die Bezirksverwaltungsbehörde übertragen sind.
Zur Umsetzung dieser Aufgaben startet der Verband mit einem schlagkräftigen Team: Zwei qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein bewusst „schlank“ gehaltenes Organisationsteam sorgen für Flexibilität, kurze Wege und hohe Professionalität.
In allen fünf Mitgliedsgemeinden wurde die Gründung des Verbandes einstimmig in den jeweiligen Gemeinderäten beschlossen – ein deutliches Zeichen für den regionalen Gestaltungswillen und das Vertrauen in die neue Struktur. Die neu formierte Verbandsstruktur bringt Rechtssicherheit, Planungssicherheit und Personalstabilität – für die beteiligten Gemeinden ebenso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes. Perspektivisch soll der Gemeindeverband weitere Aufgaben übernehmen und sich als Best-Practice-Modell für interkommunale Zusammenarbeit in Kärnten etablieren.
Der Gemeindeverband Feldkirchen stehe für eine neue Ära der interkommunalen Zusammenarbeit – getragen von Verantwortung, Effizienz und Perspektive, ist man sich im Zuge der gestrigen Sitzung unisono einig. Die Gemeinden machen deutlich: Zusammenarbeit ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Realität – und damit ein Gewinn für alle Generationen.
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landesrat Ing. Daniel Fellner

  • Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
  • begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
  • seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
  • seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
  • 2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
  • seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
  • seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg

Privat

07.10.2019

Lebt nach dem Motto:

„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.

  • Geboren am 19.01.1977
  • Wohnt in St. Andrä
  • Familie: verheiratet mit Sandra
  • Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
  • Haustier: Labrador Eddie
  • Lieblingsort: Koralm
  • Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
  • Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.

Lebenslauf