Spitzenforschung mit Zukunft: Kärnten stärkt Silicon Austria Labs

Von der Forschung zur Anwendung im Betrieb: Silicon Austria Labs (SAL) verbindet wissenschaftliche Spitzenleistungen mit Innovationen für die Wirtschaft. Mit ihrem heutigen Beschluss hat die Kärntner Landesregierung die Weichen dafür gestellt, diesen Weg auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

„Kärnten spielt bei den Technologien der Zukunft international ganz vorne mit. Silicon Austria Labs ist ein wichtiger Teil dieses Erfolges. Hier entsteht Spitzenforschung, die unsere Wirtschaft stärkt und neue Arbeitsplätze ermöglicht. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen“,

betont Landeshauptmann und Forschungsreferent Daniel Fellner.

Langfristige Perspektive für Forschung und Innovation

Die geplante Rahmenvereinbarung für die Jahre 2027 bis 2029 soll die Grundlage für die weitere Entwicklung von SAL schaffen. Beteiligt sind das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, die Länder Kärnten, Steiermark und Oberösterreich sowie der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie unter Beitritt der Silicon Austria Labs GmbH. Insgesamt ist ein Finanzierungsvolumen von 290 Millionen Euro vorgesehen. Bis zu 150 Millionen Euro sollen von der öffentlichen Hand kommen. Davon entfallen bis zu 75 Millionen Euro auf den Bund, jeweils bis zu 30,8 Millionen Euro auf Kärnten und die Steiermark sowie bis zu 13,4 Millionen Euro auf Oberösterreich. Weitere 140 Millionen Euro sollen durch Forschungsaufträge, Kooperationen mit Unternehmen und Forschungsförderungen aufgebracht werden.

Innovationen, die heimische Betriebe stärken

SAL forscht an elektronik- und softwarebasierten Systemen. Entscheidend ist dabei die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und industrieller Anwendung: Das Forschungszentrum arbeitet mit Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen sowie internationalen Industriebetrieben zusammen.

„Spitzenforschung muss in der Wirtschaft ankommen. Genau das gelingt bei Silicon Austria Labs. Hier entstehen Innovationen, die unsere Betriebe stärken und Kärnten wirtschaftlich weiterbringen. Davon profitiert unser ganzes Land“,

unterstreicht Fellner. Mit seinen Standorten in Villach, Graz und Linz bündelt das 2018 gegründete Forschungszentrum Wissen und Kompetenzen über Bundesländergrenzen hinweg. Langfristiges Ziel ist es, SAL zu einer der führenden Forschungseinrichtungen Europas in diesem Technologiebereich weiterzuentwickeln.

In Kärntens Zukunft und gute Arbeitsplätze investieren

Für Fellner ist die Stärkung von Forschung und Entwicklung ein wesentlicher Baustein für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Neue Technologien eröffnen Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten und schaffen die Grundlage für Wertschöpfung und Beschäftigung.

„Kärnten braucht starke Forschung, innovative Unternehmen und gute Arbeitsplätze. Mit Silicon Austria Labs stärken wir die Basis dafür. Das ist keine Investition für den Augenblick, sondern eine Investition in die Zukunft Kärntens. Davon profitieren alle Kärntnerinnen und Kärntner“,

so Fellner.

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landesrat Ing. Daniel Fellner

  • Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
  • begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
  • seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
  • seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
  • 2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
  • seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
  • seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg

Privat

07.10.2019

Lebt nach dem Motto:

„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.

  • Geboren am 19.01.1977
  • Wohnt in St. Andrä
  • Familie: verheiratet mit Sandra
  • Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
  • Haustier: Labrador Eddie
  • Lieblingsort: Koralm
  • Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
  • Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.

Lebenslauf