Sabine Krupka, Daniel Fellner, Bgm Martin Kulmer und Stefan Regenfelder. Foto: LPD/Just
Geschichte entdecken, Hintergründe erleben und die Herzogstadt völlig neu kennenlernen – all das ermöglicht ab sofort der neue digitale Stadtführer in St. Veit. An insgesamt 71 Punkten in der Stadt können Besucherinnen und Besucher QR-Codes mit dem Smartphone scannen und erhalten direkt Einblicke in die Geschichte, historische Zusammenhänge sowie spannende Informationen zur Vergangenheit und Gegenwart der Stadt. Digitalisierungsreferent LH Daniel Fellner machte sich heute, Mittwoch, gemeinsam mit Bürgermeister Martin Kulmer ein Bild vom neuen Angebot und zeigte sich beeindruckt vom innovativen Zugang.
„Das Projekt zeigt, dass Innovation und Geschichte zusammengehören, wenn wir kulturelles Erbe erlebbar machen und Wissen weitergeben wollen“,
betonte Fellner.
Echter Mehrwert
Besonders begeistert zeigte sich der Landeshauptmann von der Art und Weise, wie Geschichte vermittelt wird:
„Man sieht die Stadt nicht nur mit anderen Augen, man erlebt sie mit anderen Augen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass dieses digitale Erlebnis so spannend ist.“
Für Fellner ist das Projekt ein Vorzeige-Beispiel dafür, wie moderne Technologien sinnvoll eingesetzt werden können:
„Hier wird gezeigt, wie wir unser kulturelles Erbe mit modernsten Mitteln für alle Generationen zugänglich machen. Digitalisierung macht Vergangenes lebendig und schafft einen echten Mehrwert – für die Bevölkerung ebenso wie für unsere Gäste.“
Die Herzogstadt setzt damit auf ein modernes Sightseeing-Konzept, das unabhängig von Öffnungszeiten oder geführten Rundgängen funktioniert. Bürgermeister Martin Kulmer sieht darin eine neue Form, die Stadt individuell zu entdecken:
„Es ist eine Einladung, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen und St. Veit mit anderen Augen zu erleben.“
Geschichte erlebbar machen
Die historische Bedeutung der ehemaligen Kärntner Landeshauptstadt wird dabei an zahlreichen Stationen sichtbar gemacht. Mittelalterliches Erbe, bedeutende Plätze und Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten werden direkt am Smartphone abrufbar. Grundlage des Projektes war ein Ideenwettbewerb zum Thema „Geschichte erlebbar machen“. Ideengeberin Sabine Krupka zeigte sich bei der Präsentation stolz über die Umsetzung:
„Ich freue mich sehr, dass meine Idee verwirklicht wurde und die Herzogstadt damit ein digitales Gesicht erhält. Mit dem Smartphone die wichtigsten Plätze und Sehenswürdigkeiten erkunden zu können, bringt die Geschichte St. Veits wieder ins Rampenlicht.“
Umgesetzt wurde das Projekt vom Museumsteam gemeinsam mit der VCL „Vienna Contract Logistics“. Der digitale Stadtführer soll laufend erweitert werden – geplant sind zusätzliche Stationen sowie eigene Themenwege in den kommenden Jahren. Die Nutzung ist einfach: QR-Code scannen, Inhalte direkt am Smartphone öffnen und die Herzogstadt flexibel entdecken – egal ob unterwegs durch die Altstadt oder gemütlich von zuhause aus.
Galerie
Innovativ: Virtuelle Stadtführung durch St. Veit mit Tafeln und QR CodesLH Daniel Fellner: "„Man sieht die Stadt nicht nur mit anderen Augen, man erlebt sie mit anderen Augen."
Politische Laufbahn
07.10.2019
Landesrat Ing. Daniel Fellner
Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg
Privat
07.10.2019
Lebt nach dem Motto:
„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.
Geboren am 19.01.1977
Wohnt in St. Andrä
Familie: verheiratet mit Sandra
Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
Haustier: Labrador Eddie
Lieblingsort: Koralm
Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.